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Die Beschaffungslage in China - TREEEC

02.04.2020 / Martin Troll

Die Beschaffungslage in China

Aktuelle Informationen

Wir sehen heute überraschenderweise einen Preisrutsch von 0,40–0,50 Euro pro Stück bei den chinesischen KN95 Masken – mit CE EN149 sind das dann FFP2-, weil die USA diese nicht mehr in das Land lassen und auch weil z.B. die von Alibaba an EU Länder gespendete KN95 Masken wegen Qualitätsmängeln zurückgerufen werden mussten. Hier gab es in Deutschland ja auch einige Presseberichte.

Dies unterstreicht erneut, wie wichtig es ist ein Team vor Ort zu haben, welches vor Kauf die Fabrik, Produktion, Produkte und insbesondere die Zertifikate inspiziert. Die Zertifizierungslage ist bei sehr vielen Herstellern unübersichtlich, da in der Vergangenheit nur vergleichsweise wenige für den Export produziert haben. Die meisten CE/FDA Zertifikate sind erst wenige Tage oder Wochen alt und eine Prüfung der Zertifikate und Test-Reports nimmt einen Großteil der Due Diligence Arbeit unseres Teams ein. Auch auf die Inanspruchnahme von Qualitätsprüfungsdiensten wie SGS sollte vor Abnahme der Sendung nicht verzichtet werden. Wir machen dies routinemäßig.

Während der Preis für KN95 abgestürzt ist, von etwa 1,30 auf etwa 0,45 EUR pro Stück, ziehen die Preise für gute FFP2 / FFP3 Masken extrem an – teilweise beträgt der Preis 50% mehr als gestern. China hat heute Nacht striktere Exportkontrollen insbesondere für KN95 Masken erlassen, daher die Preisverschiebungen. Man prüft jetzt quasi schon beim Export, ob die Qualität „in line with the importing country“ ist, also den Anforderungen des Abnehmerlandes entspricht.