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Investment Coordination Office - Treeec startet Koordinationsbüros

09.12.2020 / Nikolaus Kröning

TREEEC startet Koordinationsbüro für Investitionsprojekte

International sollen Kontaktstellen vor Ort die Realisierung beschleunigen und erleichtern

Dass TREEEC eine Plattform für innovative Projekte ist, dürfte bisher nur denen bekannt sein, die diese Plattform bereits nutzen oder in eines der Leitprojekte dieses genossenschaftlich organisierten Networks eingebunden sind. Das wird sich mit dem neuen Jahr ändern. Denn für mehrere „blaue“ Projekte startet die Realisierung mit der Festlegung auf die Standorte an denen die Investitionen erfolgen und die Produktion angesiedelt werden sollen. An technischen Projekten gehen ein modularer Hybrid-Van, ein urbanes Mobilitätssystem, ein leichtes Transportflugzeug und ein modulares Mobilfonsystem in die Realisierung. Dazu kommen Projekte im Bereich Medien, Logistik, Katastrophenschutz, Business Continuity, Telemedizin und andere. Diese Investitionsprojekte haben internationale Dimension und sind mit den sogenannten „Leitprojekten“ verbunden. Neben eigenen Projekten, die eine Katalysatorfunktion haben und bei denen die Integration anderer Unternehmen systemimmanent ist, können auch Projekte jeder Größenordnung von außerhalb betreut und begleitet werden, wenn sie zum TREEEC EcoCosmos passen.

Die Regionen spielen eine Schlüsselrolle

Um an geeigneten Standorten erfolgreich Projekte implementieren und Koordinationsarbeit leisten zu können, wurde das Investment Coordination Office (ICO) eingerichtet. Dieses hat seinen Sitz in Berlin und richtet international dauerhaft Kontaktstellen vor Ort ein. Es werden dabei solche Standorte favorisiert, die neben den Grundvoraussetzungen bestimmter harter und weicher Standortfaktoren eine Verbindung zu den Regionen haben, in denen die technischen Systeme innerhalb der Leitprojekte Anwendung finden. Denn die Regionen spielen eine Schlüsselrolle bei TREEEC, da in ihnen die praktischen Umsetzungen des Gesamtkonzeptes stattfinden.

Ein Beispiel für den regionalen Ansatz

Welzow
Luftbild von Welzow - Foto: Wikipedia Wolkenkratzer

Die kleine Stadt Welzow im Lausitzer Braunkohlerevier und damit in der Metropolregion Berlin-Brandenburg gelegen, ist einer der möglichen Standorte, der in Deutschland für Projekte von TREEEC besonders gute Chancen hat. Um die Entwicklung in Verbindung mit dem Strukturwandel und den politischen Entscheidungen zu beobachten, die Möglichkeiten für die komplexen Ansiedlungsprojekte zu evaluieren und direkte Gespräche führen zu können, wurde bereits im Frühjahr 2020 eine Kontaktstelle dort eingerichtet. Diese wird im kommenden Jahr unabhängig von Corona zu einem aktiven Koordinationsbüro vor Ort erweitert. Das ist ein Beispiel dafür, dass TREEEC direkt in die Regionen geht und vor Ort tätig wird.

Lokal handeln, global denken

Tai Kriegeskotte (Mitte) im Gespräch mit Birgit Zuchold, Bürgermeisterin von Welzow und Prof. Dr. Wolgang Rehak, KTP/TREEEC - Foto: DPS

Tai Kriegeskotte, der ideenreiche Kopf von TREEEC, erläutert die Pläne für das kommende Jahr und beschreibt die Funktion des Koordinationsbüros: „Wir folgen dem bekannten Prinzip lokal zu handeln und global zu denken. Die Region steht im Zentrum, aber die Lösungen, die wir für alle Regionen verfügbar machen, haben globale Dimension.“ Laut Kriegeskotte ist für eine konsequente Realisierung der Leitprojekte eine professionelle koordinierende Begleitung erforderlich. Diese soll im eigenen Hause geleistet, jedoch sollen Fachpartner und Investitionsstandorte, an denen die Projekte realisiert werden, fest eingebunden werden.

Kontaktstellen für schnelle Projektrealisierung

Martin Troll - Foto: TREEEC/Troll

An den ersten bereits ins Auge gefassten Standorten in Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten sollen Anfang 2021 Kontaktstellen eingerichtet werden, um dort eine zügige Vorbereitung und Projektrealisierung zu ermöglichen. Martin Troll, der TREEEC bisher in Peking in der Volksrepublik China vertreten hat und im neuen Jahr eine Leitungsfunktion in der deutschen Holdinggesellschaft übernehmen wird, präzisiert: „Diese Kontaktstellen wollen wir vorzugsweise in enger Kooperation mit den jeweiligen offiziellen Standortfördereinrichtungen und unterstützenden Beratungspartnern betreiben. Sie sollen aber nicht nur unsere Leitprojekte begleiten, sondern stehen jedem Projekt unabhängig von der Nationalität der Initiatoren offen, die unsere Prinzipien hinsichtlich Werthaltigkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit erfüllen.“

Technische Projekte sind Bestandteil komplexer Leitprojekte

Die technischen Projekte von TREEEC sind keine Insellösungen und werden auch nicht als Einzelsysteme oder Einzelprodukte veräußert. Sie sind Teile von übergeordneten Leitprojekten und stellen gleichsam die „Hardware“ für diese dar. Das Prinzip, das dabei zum Tragen kommt, fasst Tai Kriegeskotte zusammen: „Nicht das technische System ist die eigentliche Lösung, so innovativ es auch sein mag, sondern die Art und Weise, wie es sinnvoll und fair vermarktet und nachhaltig eingesetzt wird. Unsere Systeme sind auf eine Lebensdauer von 20 Jahren und mehr bei ständigen ‚Upgrades‘ ausgelegt. Die Nutzer werden in unseren EcoCosmos wirtschaftlich integriert und von uns über den gesamten Lebenszyklus kooperativ begleitet.“ Neben den bereits aufgezählten Projekten warten laut Kriegeskotte noch eine ganze Reihe von innovativen technischen Systemen auf ihre Realisierung.